Unsere Forderungen

Studium


Digitales Zeugnis ausstellen!

Die Liberale Hochschulgruppe Oldenburg fordert, dass Studierende ihr Abschlusszeugniss zukünftig auch in digitaler Form,  inklusive einer individuellen digitalen Signatur der ausstellenden Institution, bereitgestellt wird. Ziel ist es dadurch Bewerbungsverfahren insgesamt zu vereinfachen und zu entbürokratisieren – und damit den weiteren Karriereweg junger Menschen zu ebnen.

First Come/First Serve – Prinzip abschaffen!

In einigen Fachschaften ist es schon abgeschafft, aber leider noch nicht bei allen: Das First-Come-First-Serve Prinzip auf Stud.IP. Es schafft einen erheblichen Nachteil bei der Platzvergabe von Tutorien, Veranstaltungen und Hochschulsport. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass das Studium fair und chancengleich für alle ist. Du hast schlechtes Internet oder bist nicht um Punkt 18.00 Uhr am PC? – Mit dem Losverfahren wäre es egal.

Altklausureneinsicht für alle!

Zum Lernen sind die Klausuren der Vorjahre sehr hilfreich. Nur leider werden die Altklausuren nicht immer zur Verfügung gestellt. Dies sorgt für eine Ungerechtigkeit beim Lernerfolg. Diejenigen, die Freunde im höheren Semester zum Beispiel haben, kommen an die Altklausuren heran, während andere ohne dieses Vitamin B lernen müssen. Wenn es also schon nicht möglich ist, die Altklausuren unter Verschluss zu halten, dann sollten wir sie allen zugänglich machen!

Vorlesungen aufzeichnen!

Um das Studium freier gestalten zu könne, wäre es sinnvoll jede Vorlesung aufzeichnen zu lassen, sodass man seine Zeit selbst einteilen kann. Ein weiterer Vorteil ist die Doppelbelegung paralleler Veranstaltung, die ansonsten nicht möglich wäre. Jeder Studierende könnte in seinem Tempo studieren und keiner wäre an feste Zeiten gebunden. Während der Pandemie haben viele Dozenten bereits das Angebot gemacht und es wurde von den Studierenden dankbar angenommen. Um den Datenschutz und die Anonymität zu gewährleisten wäre es eine Idee Stimmenverzerrer einzusetzen. 

digitalen Notenspiegel einführen!

Der Vergleich zwischen Studierenden ist essenziell wichtig, um seine eigenen Stärken und Schwächen herauszufinden. Fraglich ist deshalb, warum Notenspiegel von Professoren selten bis gar nicht veröffentlicht werden. Dies verbessert nicht nur die eigene Selbstreflektion und hilft dabei später den geeigneten Master auswählen zu können, sondern könnte auch als zusätzliche Motivation für Studierende fungieren. Als Vorzeigebeispiel gilt die Universität Göttingen, die ein sehr detailliertes und anonymes Graphen System in ihr Stud.IP integriert hat, welches den Studierenden detailliert und anschaulich zeigt, wo sie sich Notentechnisch befinden.

Studienservice

Batterieannahmestellen zur Verfügung stellen!

Wir Liberale wollen uns für eine Batterieannahmestelle in der Universität einsetzen. Verbrauchte und achtlos weggeworfene Batterien sind sehr umweltschädlich und setzen giftige Stoffe frei. Häufig sind Annahmestellen in Supermärkten nicht vorhanden und der Weg zum nächsten Baumarkt etwas weiter, weswegen eine zentrale Annahmestelle in der Universität Abhilfe schaffen könnte. Somit könnte jeder Studierende vor oder nach der Vorlesung schnell seine Batterien in die Box werfen und müsste keinen extra Weg mehr auf sich nehmen.

Längere Öffnungszeiten der Bibliothek!

Die Universitätsbibliothek ist unter der Woche häufig überfüllt und am Wochenende nur kurz auf. Die LHG setzt sich für längere Öffnungszeiten in der Bibliothek ein, damit man während der Klausurenphase flexibler lernen kann und man die Lernzeiten freier einteilen kann. Unser Vorschlag wären an jedem Wochentag die Öffnungszeiten von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr einzuführen (Sonntage inkludiert, Feiertage ausgenommen).

Bilanzierungspflicht für das Finanzreferat einführen!

Die Liberale Hochschulgruppe in Oldenburg setzt sich für eine Bilanzierungspflicht für das Finanzreferat ein. Die aktuelle Finanzübersicht ist in Form einer Excel Tabelle aktuell sehr undurchsichtig und unübersichtlich. Die dort angegebenen Zahlen sind nicht nachzuvollziehen und man weiß nicht für welche Zwecke das Geld verwendet wurde. Eine Bilanzierung würde die Mittelherkunft und die Verwendung offen legen und für Transparenz über die Verwendung der Beiträge sorgen.

Semesterbeitrag senken!

Oldenburg ist aktuell die zweit teuerste Universität Deutschlands nach der TU München. Der hohe Semesterbeitrag ist teilweise durch das umfangreiche Semesterticket zu erklären, jedoch haben Osnabrück und Vechta das gleiche Ticket, welches aber pro Semester rund 100 Euro weniger kostet. Wir würden gerne die Studierenden finanziell entlasten, in dem man im Asta einige Stellen streicht und den Rednern bei Vorträgen keine horrenden Summen bezahlt.

Mehr Meinungsvielfalt im AStA!

Uns Liberale stört aktuell die einseitige Meinungsabbildung im AStA, in Form von Ringlesungen oder Prioritäten der Referate. Viele Themen werden ausgespart und andere Themen wie Klimaschutz, Kapitalismuskritik und Feminismus stark ausgereizt. Da der AStA alle Studierenden vertreten soll, setzen wir uns für mehr Vielfalt und Mitspracherecht ein. Eine grobe Orientierung für Ringlesungen könnte die Sitzverteilung im Studierendenparlament sein.

 

Stud.IP als App!

Wir setzen uns für eine digitalere Universität ein. In dem Zuge kämpfen wir für die Einführung einer App für das Campusportal Stud.IP. Eine App fürs Smartphone lässt einen viele studienrelevante Informationen unterwegs einsehen und ersetzt damit die nicht für mobile Ansichten optimierte Website. Die App könnte zusätzlich auch das verbleibende Guthaben der Campuscard anzeigen und mit einer App ließen sich alternative Aufladungsmöglichkeiten, wie Überweisung oder PayPal realisieren.

 

Onlinewahlen einführen!

Wir Liberale setzen uns für eine einfachere Wahlmöglichkeit für das Studierendenparlament in Form von Onlinewahlen ein. Die katastrophale Wahlbeteiligung letztes Jahr 2020 von 4,8 Prozent sollte für alle Beteiligten ein Warnschuss gewesen sein. Gerade in Pandemiezeiten ist ein Gang an die Urne für viele Studierende eine große Hürde und durch Onlinewahlen könnten mehr Personen an der Hochschulpolitik partizipieren. Wir streben eine Wahl über Stud.IP an, sodass sichergestellt wird, dass auch wirklich die richtige Person das Kreuz setzt und es nicht zu Missbrauch kommt.

 

Lernräume schaffen!

Wir fordern das in der Vorlesungsfreien Zeit auch außerhalb der Bibliothek, die Räume der Universität von Studierenden zum Lernen gebucht werden können.